Die Monde Gors laden zum Mondtanz ein

Freitag, 6. Februar 2015



Ich war etwas spät dran, ein Blick auf die Uhr zeigte mir, dass das Mondfest gleich losgeht. Also rannte ich blitzschnell zum Camp, um meine Schwestern noch zu treffen. Ich sah gerade noch, wie Jola einen Kerl nach unten zog, bis er vor ihr kniete. „So muss es sein“ sie nickte ernst, „hier im Camp steht kein Kerl vor uns.“ Ich blickte mich um, es waren viele Schwestern da, auch einige aus anderen Tribes, mit denen wir befreundet sind. Die Begrüßung fiel dementsprechend freundlich aus.

Plötzlich rief Zora, unsere Schamanin, aus ihrer Ecke „Hey, Talena, willst du einen Mann, im Kennel ist einer!“ Na, ich sagte dazu mal lieber nur „Was will ich mit einem Kerl, die lenken nur vom Wesentlichen ab.“ Ich musste grinsen, hatte ich doch meinen sicherheitshalber auf der Erde gelassen. Obwohl er regelrecht bettelte, zum Mondfest Opfer spielen zu wollen.

Jola kraulte dem Kerl, der da vor ihr kniete, im Haar und lächelte versonnen vor sich hin. Als der jedoch zum Reden ansetzte zog sie das Seil an seinem Hals fest und zischte ihn an „Hier redet ein Kerl nur, wenn er gefragt wird, klar?“

Zora erhob sich „Ich schau erstmal nach meinen Gefangenen im Kennel, ich hab ihn ja fast abgemurkst, er lebt noch, keine Sorge, aber er schläft und blutet nimmer.“ Auch Jola erhob sich und zerrte am Seil des Gefangenen „Komm mit, Kerl, ich schaff dich erstmal rüber.“ Damit meinte sie zum Tanzplatz und ich sah ihr besorgt nach, was Tara veranlasste zu sagen „Mach dir keine Sorgen, Talena, der ist allein und gut verschnürt, Jola schafft das.“

Schließlich begaben auch wir uns zur Insel, wo sich unser Tanzplatz befindet. Unser Tanzplatz ist ein heiliger Platz, deshalb wird er zum Mondtanz nur nackt betreten. Zora rief mir noch nach, dass sie sich abseits stelle und über die Zeremonie wache. Ich schaute, wo sich Vio, unsere andere Schamanin, befand, die die Zeremonie leiten sollte. Sie stand etwas abseits, zornig, weil wir etwas zu spät da waren. Ich schaute flehend zu Zora, etwas zu unternehmen. Derweil verselbständigte sich die Zeremonie.

Shinei schielte über die Jägerinnen und grinst etwas, als er die ein oder andere noch angezogen sah, trommelte aber eifrig weiter und versteckte sich dabei halb hinter den Trommeln, warum auch immer. Ich musste lächeln und überlegte, ob er sich wohl ausgezogen fühlte. Die Schwestern, die noch bekleidet waren, entledigten sich nun auch ihrer Kleidung und traten in den Tanzkreis.

Jola bereitete inzwischen den Kerl für die Zeremonie vor. Er fühlte wieder den Ruck an seinem Hals und beobachtete Jola, als sie ihn fesselte. Sein Blick folgt ihr auch, als sie weg ging und dann nackt wiederkam. Die Schwestern trommelten sich langsam in Ekstase, es wurden Joints aus Kanda und reichlich Paga herumgereicht.

Jola umtanzte den Kerl immer schneller und sich in Rage, Tee Jee schlug immer fester auf die
Trommeln und fing an zu träumen. Währenddessen schaute sich der Kerl um und beobachtet die Jägerinnen, wie sie nackt um ihn herum tanzten. Rampel wurde schlecht und sie konnte nicht zuordnen ob sie schon in Trance war oder sich einfach übergeben musste. Schnell ging sie zur Seite, weil ihr übel war.

Jola berührte den Kerl mit ihren Füßen und tanzte wie wild, dabei laut lachend. Er blickte auf sie und bemerkte, wie ihre Füße ihn immer wieder streiften und ihre Brüste auf und ab wippten. Er merkte, wie seine Männlichkeit immer mehr anschwoll. Und dann fiel Jola mit einem wilden Aufschrei auf ihn herab und kneift ihn fest in seine Speckfalten. Angeheizt durch die Trommeln, vollkommen außer Kontrolle benutzte sie den Kerl nach allen Regeln der Kunst. Seine Fesseln gruben sich tief in sein Fleisch, während er sich krampfhaft bemühte, ihren Anforderungen gerecht zu werden. Arella beobachtete Jola und lachte „Jola, nicht so wild. Wir wollen doch nicht, dass sein Stängel noch kaputt geht. Das wäre nicht der erste, der einfach bricht, wie ein trockener Zweig. Wäre wirklich schade.“ „Hmmmm“ keuchte Jola und lachte „dann war er’s nicht wert.“ Dann sprang sie schweißgebadet auf, gerade noch rechtzeitig, und rannte unter die Dusche. Er lag schwer atmend da und entlud sich kurz nachdem sie von ihm aufsprang.

Zora hatte meine flehenden Blicke, etwas zu unternehmen, gesehen. Ich atmete erleichtert auf. Und
dann rief sie laut über den Tanzkreis: „Schwestern, es ist wieder soweit, die Monde Gors stehen im Zenit, sie leuchten hell und voll, somit eröffne ich den Mondtanz für alle Schwestern dieses Stammes. Mögen die Geister des Waldes auf uns herabsehen.“ Dann beugte sie sich herunter, malte dem Opfer symbolische Zeichen auf die Brust und küsste seine Stirn. „Schwestern, dieses Opfer soll mit eurer Lust die Geister des Waldes uns gnädig stimmen und hold sprechen. Mögen sie uns Glück in der Jagd versprechen und unsere Geschicke leiten.“

Ich schaute auf unser Opfer und sah, wie er Jola nachschaute und dann plötzlich zusammenzuckte, als er die Finger unserer Schamanin auf seiner Haut spürte und ihren Kuss auf seiner Stirn. In Gedanken noch bei Jola schwörte er sich, wenn er das hier überlebt sie einzufangen und das zu Ende zu bringen, was zum Mondfest begann. Jola kam zurück und warf sich
wieder in den Tanzkreis, steckte sich einen Kandajoint an und ließ die Atmosphäre auf sich wirken, während die Schamanin stöhnte wie ein besessenes Tier und den Kerl unter sich benutzte, dass ihm Hören und Sehen verging.
Shinei schielte aus seinen Augen zur Schamanin und hoffte, dass er nicht wieder das komische Zeug trinken muss, das ihn Dinge sehen lässt, die man nicht glauben kann, trommelte ekstatisch weiter und schaut den Kerl an, wobei er nicht genau wußte, ob er ihn beneiden oder bemitleiden solle.

Zora bäumte sich auf, brüllte laut auf, nahm sich hart, was sie brauchte und kreischte schließlich vor
Lust. Dann öffnete sie gewaltsam seinen Mund und flößte ihm eine Ampulle Teufelskrautsaft ein, das wohl eine ähnliche Wirkung haben soll wie Viagra auf der Erde. Sie warf ihren Kopf in den Nacken, während sie auf ihm ritt und verdrehte ihre Augen, dass man nur noch das Weiße sah. Dem Kerl unter Zora blieb keine Wahl, er musste den ganzen Inhalt der Ampulle schlucken. Er sah Zoras große Brüste immer wieder vor ihm auf und ab wippen und ein lautes Schmatzen untermalte das Trommeln ihres harten wilden Rittes auf ihm, Schweißperlen ronnen über ihren Körper auf ihn herab.

Ich wischte mir bei dem Anblick den Schweiß von der Stirn, Kanda, Paga und Trommeln hatten eine berauschende Wirkung auf mich. Ich schaute zu Tee Jey, die die Worte der Schamanin hörte, aber kaum noch etwas verstand und wie wild auf ihre Trommeln schlug. Zadi keucht vor Ekstase, berauscht vom Trommeln und vom Kanda und nahm gerade noch so wahr, dass auch Taigi inzwischen erschien. Jola fühlt sich wieder voller Ekstase und der Kanda zeigt seine Wirkung, sie
tanzte wild herum und schleuderte ihre Beine weit um sich, dabei schaute sie fasziniert auf Zora, die sich den Kerl hart vornahm. Dann kreischte Zora laut auf, krallte ihre Finger in seine Brust und sprang urplötzlich, gerade noch rechtzeitig, hoch. Mit einem Grinsen ging sie auf Shinei zu, hielt ihm die Nase zu und stopft Pilze in seinen Mund, die Halluzinationen und Ekstase verursachen. Dann kam sie auf mich zu, schwankend und nicht ganz bei Sinnen öffnete ich den Mund und sie stopft eine Handvoll Pilze in mich hinein, ich spüle mit Paga nach. Dann ging sie von Schwester zu Schwester und fütterte jede mit den Ritualpilzen. Tara nahm einen Mund voll, Zadi schluckte in Trance die Pilze, Tee Jey nahm die Pilze zu sich und trommelte noch wilder, Jola kaute langsam auf den Pilzen herum und schluckt sie dann auf einmal hinunter.

Ich schaute etwas benebelt zu Arella, beuge den Kopf vor, um sie zu erkennen und bemerke plötzlich Rampel, die aus dem Gebüsch wieder in den Tanzkreis trat. Aber auch Zora hatte sie gesehen und  
verpasst ihr schnell noch eine Dosis Pilze, während Rampel kichert „Oh, war mir übel.“ Tee Jey schielt durch den Rauch ihres Joints „…. So viele Vögel fliegen hier…“ Shinei kichert, während er die Jägerinnen beobachtet, hielt kurz mit Trommeln auf, schielte den schwer atmenden Kerl am Boden an und trommelte dann zur Sicherheit lieber fleißig weiter. Dann fing Taigi furchtbar an zu kichern „ich sehe so viel große Mäuse, so viel“ und murmelt dann leiser „….so viel …“. Während ich leicht schwankend weiter trommle kichert Rampel neben ihr „…. Ich sehe etwas, was ihr nicht seht…“, ich schau sie ungläubig an, wusste nicht was sie sah, und wendete meinen Blick wieder zum Opfer, an das inzwischen Zadi herantrat. Tara erkannte noch zwei angezogene Panther, wollte etwas sagen, aber die Zunge machte nicht das, was sie sollte. Aber Taigi hat wohl ihren Blick gedeutet und entledigte sich schnell noch der restlichen Sachen.

Jola schaute auf unser Opfer, grinste und feuert Zadi an „……jaaaaaa, nimm ihn dir, Zadi…“, während ich den Kopf abwendete und zu Jola rufe „Jetzt brauch ich Paga, viel Paga.“ Jola grinste mich an  „Ich hab von Jan 2 Fässer eingehandelt, wart, ich roll dir eins her“. Sie lachte und rollte tanzend ein Fass in meine Nähe.

Unser Opfer schaute die Jägerin an, die nun neben ihm stand. Sein Blick wanderte über ihren kleinen schmalen Körper. Dann berührte Zadi seinen Körper um kurz darauf mit einem lauten Schrei auf ihn zu springen und ihren wilden Ritt zu beginnen. Ich schloss die Augen und war froh, Mo auf der Erde gelassen zu haben, während Zadi mit ihren Nägeln rote Striemen auf seine Brust zeichnete.

Ich blickte zu Zora, die einen Wattebausch an einem nassen Seil anzündet und diesen um sich kreisen lässt. In der Dunkelheit leichteten Fackeln.  Ich trank einen ganzen Becher Paga auf einmal und bemerkte gerade noch, dass Zadi schnell aufsprang. Jola rief „Ihr habt hoffentlich alle Slavewine gehabt.“ Zadi trat auf Tara zu „Tara, willst du uns nicht zeigen, wie man mit einer Lanze umgeht?“ „Zadi, das weiß ich nicht so genau, mir sind Schlitze lieber.“ Tara grinste Zadi an.  Samira meinte ganz trocken „Meine ist eingerostet, da geht nix mehr, bin schon zu alt.“ Ich musste herzlich lachen. Dann fiel mein Blick auf Shinei. „Wir könnten Shin doch auch mal hier festbinden“ rief ich laut. „Da
wird Aya begeistert sein“ antwortete Tara unter lautem Lachen. „Na Aya ist doch nicht da und Shin eh nicht ausgelastet“ meinte ich sarkastisch. Zadi ergänzt „steht Shin uns als Sklave nicht eh immer zur Verfügung?“ Taigi lacht, guckt mich an und flüstert „und du malst dann Bilder davon, Talena“. Zora schaut Shinei an „Wir haben beschlossen, dass du heut auch noch dran bist!“ Shinei guckt Zora an und kichert „Wai …. Ohne meine Herrin ist das etwas fies …. Vielleicht nächstes Mal ….“, lächelt und wackelt angeregt vom Bild der Jägerinnen weiter, schielte dann aber auch in den Himmel.

Ich muss lachen und schau in die Luft, plötzlich stockt mir der Atem und ich schreie „Wir werden von einem Tarnreiter beobachtet!“ Schnell laufen ein paar Schwestern zu ihren Waffen und versuchen ihn abzuschießen. Der flüchtet jedoch gerade noch rechtzeitig, was Samanta bedauerte, da sie gern einen Tarn gehabt hätte. Zora meinte noch „Mir ist der Tarn egal, so lange der uns hier nicht zustrullert.“

Diese Aufregung brachte schließlich mit sich, dass alle ruhiger wurden, die Trance langsam verflog und das Trommeln nach und nach aufhörte. Tee Jey blickt erstaunt auf „was ist passiert... ich weiß nur noch,  dass ich angefangen habe zu trommeln.“ Jola legte eine Hand auf ihren Arm „Das ist von
dem Zeugs von Zora.“ Tee Jey meinte „ich werde mal meine Sachen suchen, fühle mich irgendwie schutzlos so ohne meine Waffen.“ Arella frug in die Runde „Was machen wir nun mit dem? Versklaven wir ihn oder werfen wir ihn weg?“ Der Kerl brummte leise „Beide Optionen sagen mir wenig zu.“ Jola meinte „Na aber einfach laufen lassen ist auch doof.“ Zadis Einwurf „Entmannen und im Tribe aufnehmen“ ließ Arella auflachen und sie meinte „Dann muss ich die Schniedel Guillotine bei Oka holen.“ Jola guckte entsetzt „Aber dann bringt er nix mehr ein, wenn wir ihn verkaufen wollen! Besser wir sperren ihn erstmal in den Kennel.“ Sie hockte sich neben ihn, löste seine Hände von den Fesseln am Baumstamm und band sie ihm wieder nach vorn. Dann löste sie seine Fesseln an den Fußgelenken, rieb sie ein wenig und meinte „Hmmm, da machen wir Salbe drauf, die sind ja ganz wund gescheuert.“ Er rappelte sich schwer wieder auf, als die Fesseln von den Stämmen gelöst waren. Nachdem sich alle wieder angezogen und die Waffen angelegt hatten, brachte Jola den Gefangenen ins Camp. Einige sahsen noch ums Feuer, aber ich war müde vom Kanda, vom Paga und vom Trommeln und bin in die Schlafhöhle, um mich vom Mondfest auszuruhen.

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