Beschaffung von Wintervorräten

Mittwoch, 11. Februar 2015


Wir sahsen ums Lagerfeuer, ich schüttelte mich, als ich sah, wie Jola Milch und einige andere Tee tranken, tastete mit meiner Hand hinter meinen Stein, auf dem ich für gewöhnlich liege, und suchte meine dort versteckte Pagaflasche. Langsam zog ich sie vor - leer. Ich seufzte, blickte in die Runde und sah ein Grinsen in Tee's Gesicht. "Habt ihr wieder mal meine Flasche heimlich geleert?" Ich zog eine Augenbraue hoch, seufzte nochmal und setzte mich aufrecht hin. "Wieviel Wintervorräte haben wir eigentlich noch?" stellte ich die Frage in die Runde. Eigentlich sollte ja Shinei, unser Tribesklave, bevorzugter Lieblingssklave unserer EN Aya, die Vorräte überprüfen. Aber ist Aya nicht im Camp macht der Kerl, was er will. Also hatte er auch meine Anweisung, aufzulisten was wir besorgen müssen, geflissentlich überhört. Jola bemühte sich um Schadensbegrenzung und gab einen kurzen Überblick über die noch vorhandenen Vorräte. Es sah nicht gut aus. Wir mussten uns was einfallen lassen.


Uns so kam es, dass wir hin und überlegten, wie wir unsere Vorräte auffüllen könnten. Arella meinte, sie kenne da einen kleinen Tribe. Also schickte Tara, unsere First Bow, Jola zum scouten los. Als Jola zurück kam berichtete sie, dass nur wenige im Lager seien, nie mehr als 6. Also gingen Tara und Arella nochmal los, sich das Lager anzusehen und sich Gedanken über eine Taktik für den Überfall zu machen.Jola lies sich im Vorfeld des Angriffs noch mehrmals dort sehen, um den Eindruck zu erwecken, es sein normal, wenn sie da kommt und geht.

Dann kam der Tag, als schon kaum noch Vorräte im Camp waren, also musten wir zum Angriff übergehen. So setzten wir den Samstag als Termin für den Angriff fest. Die Taktik wurde erarbeitet und an einem gemalten Bild den anderen näher gebracht. Wir teilten drei Snipergruppen ein und legten deren Position fest. Der Rest sollte sich im Vorhof des Lagers aufhalten und auf alles schießen, was sich bewegte.
Der Angriff konnte beginnen. Nach mehreren Versuchen, das Tor zu lockpicken, klappte es endlich und wir stürmten das Lager. Nachdem alle gefesselt waren suchten wir die Küche und plünderten alles, was wir tragen konnten. Schließlich gingen wir ohne Gefangene zum Hafen und brachten zufrieden und glücklich unsere Beute in unser Camp.
Dort, nachdem alles ausgebreitet und gesichtet war, mußten wir jedoch feststellen, dass die Beute nicht lange vorhalten wird. Sicher müssen wir noch einige Überfälle organisieren, um über den Winter zu kommen. Aber für den Tag waren wir erstmal glücklich über den guten Ausgang unseres Raubzuges und ich war glücklich, dass Jola für mich ein Faß Paga sichergestellt hatte. Meine Abende am Feuer waren somit wieder gerettet - sollen die andern doch Milch und Tee trinken, mir doch egal, reicht der Paga länger für mich.

Text: Talena und Tara
Fotos: Talena und Tara



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