Taigis Handelsreise

Montag, 17. November 2014



Taigi war schon immer neugierig auf andere Länder und Städte, also machte sie sich auf, die Stadt Kasra am Fayeen zu erkunden. Sie schwamm in tiefer Nacht zur Stadt herüber, erstieg mit Hilfe ihres Wurfhakens die Mauern und meuchelte mit ihrem Calve ein paar störende Wachen, die mehr schliefen als wachten. 

Anschließend schlich sie durch die leeren Gassen. Dabei wurde sie jedoch von einem Mann beobachtet und angesprochen. Er stellte sich als Händler mit dem Namen Jan vor. An ihrem Armband erkannte er sie wohl als Panther vom Arquana Tribe. Er erzähle er kenne dort einige Schwestern und sei mit dem Tribe gut gestellt. Auch brauche sie keine Angst haben, dass er sie verraten würde und lud sie zu sich nach Hause ein. 

Nach anfänglichem Misstrauen willigte Taigi ein, der Einladung zu folgen. Sie kamen ins Gespräch und Taigi erzählte Jan was ihr Tribe für Dinge benötigte, um den Winter zu überstehen. Beide beschlossen miteinander Handel zu treiben. Und Taigi versprach ihn wieder zu besuchen. Zum Abschied stellte er ihr sogar zur Weiterreise ein Boot zur Verfügung. 

In ihrem Tribelager wieder angekommen überlegte sich Taigi, dass es wohl besser wäre in anderen Gegenden und Städten als "Freie" aufzutreten. Das hatte sie vor langer Zeit schon oft getan und sie erinnerte sich, dass sich in ihrer Kiste versteckt noch ein Kleid mit Schleier befand. Sie suchte es heraus und nachdem sie es geflickt und gewaschen hatte sah es auch ganz annehmlich aus. Sie zog es an, besah sich ihr Spiegelbild im Wasser des Sees und befand ihr Aussehen für gut. Dann begab sie sich auf Reisen. 

Etwas Unwohl ohne ihren Bow und Calve natürlich, aber das hätte sie ja als Jägerin verraten. So verkleidet und sich als Händlerin aus Fellglanz ausgebend, besuchte sie einige Städte. Die ersten kleinen Handel und Geschäfte kamen zustande, so verkaufte sie einige Felle, gefangene Fische und von ihr erlegtes Tarskfleisch. Schon bald hatte sie sich ihre ersten Kupfer verdient. 

Auch mit Jan hielt sie Kontakt, sie befand, das er für einen Kerl ganz nett und verlässlich sei. Auch genoss sie die kleinen Flirts mit ihm. Aber auch ihren Tribe vergas sie nicht und kämpfte an der Seite ihrer Schwestern so manche Schlacht. Wobei sich die Belnender als besondere niederträchtige, verlogene und brutale Feinde erwiesen. Diese beleidigten und mißbrauchten ihre Schwestern auf gemeinster Weise. Und als es sich begab, dass Taigi eines tiefen Nachts in der Stadt Belnend eintraf, da beschloss sie den Bewohnern eine Lektion zu erteilen.

Verkleidet und Verschleiert schlich sie durch die Stadt, beschmierte Türen und Mauern mit Schmähungen und legte zum Abschluss noch einige Feuer. Dann verschwand sie schnell und schwur der Stadt Belnend, sowie deren Einwohnern für immer ewige Feindschaft. 

Allerdings gab es da eine doch merkwürdige Begebenheit, so wurde sie trotz Verkleidung erkannt. Boten aus Belnend berichteten dem Tribe der Arquana von der Schmach und beweinten gar fürchterlich die Taten, die Taigi dort im Alleingang begangen hatte. So kam es, dass sogar der Sklave Shinei Taigi daraufhin ermahnte. Worauf Taigi überlegte ob sie den kleinen Urt nicht als Lustsklaven an einen perversen Barbarenkrieger verkaufen sollte. Taigi lies diesen Gedanken dann aber widerwillig fallen weil sie doch wusste, dass dieses ihrer EN Aya bestimmt nicht gefallen würde. Als dann auch noch die von ihr hoch geschätzte Elder Talena sie schimpfte, fasste Taigi traurig den Beschluss eine Zeitlang zu verschwinden, bis sich die Wogen der Zwietracht wieder geglättet haben. 

Also reiste Tagi in Hoffnung guter Geschäfte zum Handelsposten Nadira. Dort traf sie erfreulicher Weise Jan,  der jetzt als Wirt des Gasthauses dort lebte. Sie erfuhr, dass dort in einigen Tagen eine große Vermählung stattfinden solle und bot ihm an, guten Dattelwein aus Südland zu besorgen. Nach einigem Feilschen um den Preis wurden beide sich einig und Taigi reiste zur Oase der 4 Palmen um dort eine größere Menge des süßen Weins zu kaufen. Dort angekommen gelang es schnell mit den Bewohnern einen für Taigi lukrativen Handel abzuschließen.

Interessant war dort auch die Bekanntschaft mit der Apothekerin Lady Rayne. Diese benötigte dringen eine Sklavin für ihren Haushalt und konnte selber dafür exotische Heilkräuter anbieten. Taigi versprach, sich nach einer fähigen Sklavin umzusehen und reiste zurück nach Nadira. Sie traf sich mit Jan und der Handel wurde abgeschlossen. Wobei Taigi mit dem Wein einen 5fachen Gewinn einstrich. In dem Gasthaus beobachtete sie den Verkauf einer Sklavin und war erstaunt über deren niedrigen Preis. 

Jetzt harrt Taigi für ein paar Tage auf Nadira aus und denkt über ihre nächste Taten nach. Soll sie wegen einer Sklavin den dort ansässigen Slaver fragen oder vielleicht selber eine geeignete fangen? Nun es eilt nicht, sie hat ja eine warme und gute Unterkunft in Jans Herberge gefunden.

Wir sind gespannt, wie Taigis Reise weitergeht.

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